Anlagephilosophie

SELECTOR Capital ist eine in Analyse und Auswahl von Banken, Sparkassen und Versicherungsunternehmen unabhängige Vermögensverwaltung. Grundlage der Strategie ist ein durch das erfahrene Management schon langjährig angewandtes und bewährtes Anlagekonzept und das von uns genutzte 4-Faktoren-Modell. Die drei auf diesem Konzept aufbauenden SELECTOR-Strategien werden mit Weitsicht und Besonnenheit gemanagt, immer weiterentwickelt und stetig verbessert. Wachsamkeit und Ausdauer sind die ständigen Begleiter in allen Börsenphasen.

Das zentrale Leitbild unseres Unternehmens ist der ehrbare Kaufmann mit seinen Werten und Tugenden.

In der SELECTOR-Vermögensverwaltung werden die Gelder der Investoren zu den gleichen vorteilhaften Konditionen verwaltet wie das in alle drei Strategien eingelegte Privat- und Familienvermögen des Managers – ohne Wenn und Aber.

Matthias lippold

Mit einer SELECTOR-Strategie wird das investierte Kapital weltweit gestreut. So kann der Vermögensverwalter z.B. in verschiedene Anlageklassen (Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Edelmetalle), in unterschiedliche Regionen (Europa, USA, Asien, …) oder in verschiedene Themen (Zukunftstechnologie, Konsumwerte, ökologische-nachhaltige Anlagen, …) investieren. Der Investor kann somit an den weltweiten Wertsteigerungen unterschiedlichster Anlageklassen partizipieren. Jede Strategie hat eine individuelle Ausrichtung und eine eigene Schwerpunktsetzung.

Ziel für alle SELECTOR-Strategien ist ein auf Grundlage des 4-Faktoren-Modells strukturiertes, sinnvolles, breit gestreutes Portfolio. Angestrebt wird nicht die Erzielung einer höchstmöglichen Rendite, denn diese Ausrichtung ist nur mit einem ebenfalls sehr hohen Risiko erreichbar. Dieses überlassen wir den Spekulanten.

In den SELECTOR-Mandaten wird eine Allokation mit einem jeweils guten Chance-Risiko-Verhältnis für einen langfristigen, fundamentalen und nachhaltigen Vermögensaufbau angestrebt.

Zur grundsätzlichen Strukturierung und aktiven Betreuung der SELECTOR-Strategien nutzen wir ein 4-Faktoren-Modell. Dieses Modell kommt in allen Strategien zur Anwendung.

1. Orientierungsgröße Bruttoinlandsprodukt
Weltweite Streuung insbesondere des Aktienanteils, Orientierung bei der Gewichtung am Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Länder / Regionen.

2. Nutzung verschiedener Asset-Klassen
Verteilung der Investitionen auf unterschiedliche Asset-Klassen wie z.B. Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Edelmetalle, Private-Equity und Immobilien.

3. Core-Satellite-Strategie
Die breitgestreuten Kerninvestments (Core) werden aktiv um interessante und erfolgsversprechende Themen (Satellite) ergänzt, z.B. Digitalisierung, (Umwelt-) Technologie, Edelmetalle, Ernährung, Demografie, …

4. Markttechnik
Aktive Marktbeobachtung mit zeitnaher Reaktion auf aktuelle wirtschaftliche und politische Entwicklungen (z.B. Änderung der Inflationsraten, Gesetzgebung, geopolitische Ereignisse, …)

Die typischen Fehler von Privatanlegern und vielen Beratern, nämlich die Orientierung an der Vergangenheit und dem Hinterherlaufen hinter Trends werden durch die Nutzung des 4-Faktoren-Modells grundsätzlich vermieden. Auch die primitive Orientierung an nur einer Kennzahl (wie z.B. ausschließlich an der Marktkapitalisierung wie bei vielen ETF-Konstruktionen) findet nicht statt. Diese 1-Faktoren-Modelle haben in der Praxis erhebliche Schwächen gezeigt, insbesondere in Krisenzeiten.

Institutionelle Investoren (wie z.B. Family-Offices, Staatsfonds, …) nutzen deshalb schon lange Mehr-Faktoren-Modelle, wenn es um Entscheidungen zur Kapitalanlage geht.

Die Auswahl der Investments erfolgt nach einer langjährig erprobten Analyse unter Berücksichtigung von insbesondere qualitativen, ergänzt von quantitativen Elementen. Die eigene Datenbank ist Grundlage der Selektion und Auswahl. Insbesondere in den beiden Misch-Strategien SELECTOR Basic und SELECTOR eco/green soll dabei ein ausgewogenes Verhältnis der Anlageklassen eingestellt werden. 

Der Investor kann börsentäglich agieren und mittels Einmalanlage, Zuzahlung oder Sparplan in die Vermögensverwaltung SELECTOR investieren. Eine Entnahme des Gesamtbetrags oder von Teilbeträgen erfolgt ebenso schnell und unkompliziert, ohne Kündigungsfristen. 

Eine Depotführungsgebühr wird nicht erhoben. 

Durch die weitestgehende Nutzung von Clean-Share-Klassen entfällt der normal übliche Ausgabeaufschlag. Zusätzlich liegt die Verwaltungsgebühr der Investmentgesellschaften deutlich niedriger. Je nach Gesellschaft und Investmentfonds können so Kostenvorteile pro Fonds von bis über 1% p.a. für den Investor genutzt werden. Diese Kostenvorteile werden dem Investor vom Vermögensverwalter vollständig weitergegeben. 

Wenn die Nutzung einer Clean-Share-Klassen nicht möglich ist, wird eine normale Privatkundentranche gezeichnet. Der VV gibt dabei dem Investor alle ihm von der Depotbank gutgeschriebenen Provisionen i.d.R. durch Gutschrift in das Depot des Investors weiter. 

Die Vermögensverwaltungsgebühr selbst beträgt p.a. schlanke 1% + MwSt. 

SELECTOR Basic stellt eine Basisstrategie dar. Es ist ein Mischportfolio aus verschiedenen Investmentfonds, Indexfonds bzw. ETF. SELECTOR Basic strebt bei einem mindestens mittelfristigen Anlagehorizont als Rendite 3% – 6% p.a. über rollierende 5-Jahres-Perioden an. 

SELECTOR Chance stellt eine offensive Strategie dar. Es ist ein Portfolio aus verschiedenen Investmentfonds, Indexfonds bzw. ETF. SELECTOR Chance strebt bei einem langfristigen Anlagehorizont als Rendite 6% – 10% p.a. über rollierende 10-Jahres-Perioden an. 

SELECTOR eco/green stellt eine nachhaltig/ökologisch ausgerichtete Basisstrategie dar. Es ist ein Mischportfolio aus verschiedenen Investmentfonds, Indexfonds bzw. ETF, die ihre Investitionen anhand sozialer, humaner, ethischer, nachhaltiger oder ökologischer Kriterien ausrichten. SELECTOR eco/green strebt bei einem langfristigen Anlagehorizont als Rendite 3% – 6% p.a. über rollierende 5-Jahres-Perioden an. 

Durch die breite Streuung innerhalb der SELECTOR-Strategien auf verschiedene Zielfonds und auf verschiedene Anlageklassen sollen die Risiken einzelner Märkte, ausländischer Währungen und einzelner eventueller schlechter Managementleistungen der Einzelfonds abgemildert werden. Trotz dieser Streuung sind in allen drei Strategien Kursschwankungen zu erwarten. 

Die SELECTOR-Strategien unterliegen nicht der Einlagensicherung. Die durch die verschiedenen Zielfonds erworbenen Wertpapiere bilden jedoch Sondervermögen, die vom Vermögen der verschiedenen Fondsgesellschaften (Fondsemittenten) und vom Vermögen des Anbieters der Fondsportfolio-Verwaltung getrennt verwahrt werden. Sollte eine Fondsgesellschaft, die Depotbank oder der Anbieter insolvent werden, fließen diese Sondervermögen nicht in die Insolvenzmasse ein.



Ausführliche Detailinformationen (z.B. Produktinformationsblatt PIB, Berichte des Vermögensverwalters, etc.) sind im Downloadbereich zu finden.